Bedingungsloses Grundeinkommen im neuen Bewusstsein

 

Das Massenbewusstsein auf der Erde bewegt sich langsam und stetig auf das Bedingungslose Grundeinkommen zu. Viele Seelen sind noch vorsichtig und gehen sehr behutsam vor. Das ist verständlich, denn auch wenn es für viele Menschen, vor allem für Soziologen, ein faszinierendes Experiment wäre, fühlen alte Seelen bereits die zahlreichen Möglichkeiten, einfach nur ein neues Energie-Spiel zu beginnen.

 

Was ist „bedingungslos“?

 

Als erstes sollten Sie in Klarheit das Wort „bedingungslos“ anschauen. Etwas ohne Bedingung zu erschaffen, ist gar nicht so einfach.

Gesetze sind Bedingungen. Jemanden etwas zu geben, auch nur als Geschenk, kann nie bedingungslos sein. Die Erwartungen, die wir daran knüpfen, sind alles Bedingungen: Eine bessere Welt, eine bessere Entwicklung, eine schönere Zukunft, eine Möglichkeit an der Gesellschaft teilzunehmen.

Bedingungslos ist es, wenn Sie das Negative auch mit an Bord nehmen. Was ist, wenn ein Mensch das Geld dazu verwendet, Waffen zu kaufen um in den Krieg zu ziehen? Was ist, wenn er andere einfach nur umbringen will? Was ist, wenn damit für Kinderpornographie bezahlt? Was ist dann?

Die Antwort ist einfach: Dann ist das Bedingungslose für die meisten Menschen sehr schnell ausgereizt.

Also Geduld. Denn das Grundeinkommen, um neue Energiespielchen zwischen Gut und Böse zu vermeiden, kann nur bedingungslos funktionieren.

Die Würde des Menschen macht es vor.

 

Der erste Artikel im Grundgesetz „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ ist nicht ein Gesetz, sondern ein Grundsatz. Etwas, was so ist. Es wird von niemandem gegeben und niemand muss es sich verdienen. Es ist für jeden Menschen ein Teil seiner Existenz.

Dieser Grundsatz gilt demnach immer, egal was ich als Mensch angerichtet habe und egal wie ich Leben will, die Würde wird nicht angetastet.

Das BGE muss diese Voraussetzung erfüllen. Und das wird nicht so einfach werden, denn wir wollen das Ganze in Geld ausbezahlen und Geld ist nicht gerade die verdaulichste Kost.

 

Der Schein des Geldes.

 

Geld ist hauptsächlich ein Spiegel von Ausbeutung, Gier, Macht, Oberflächlichkeit, Krieg, Mord, Hunger und all den negativen Eigenschaften, die Ihnen noch so einfallen. Das Geld wird sich also lange dagegen wehren, bedingungslos ausgezahlt zu werden. Denn es weiß, es würde schnell seine Bedeutung verlieren. Nicht, dass es je eine hatte, aber der Schein ist schon anstrengend genug.

Für ein BGE muss zunächst das Geld an Bedeutung verlieren. Das Leben, das Sein, der Mensch müssen in den Vordergrund treten. Das versuchen viele Anhänger dieser Utopie bereits zu realisieren, was aber oft noch fehlt, ist das Gefühl zum Leben, zum Sein.

 

Raus aus dem Konzept, hin zum Gefühl.

 

Das Leben auf der Erde ist eine Erfahrung, eine Wahl, ein Erleben. Dabei ist es einer Seele nicht wichtig ob Sie nur gute oder schlechte Erfahrungen macht, einzig das Erleben zählt. Das sich Wahrnehmen, das sich Ausdrücken. Arbeit ist deshalb für viele eine große Bühne, eine Möglichkeit viel Unterschiedliches im engen Raum zu erleben. Viele möchten diese Anstrengung und die harten Zeiten. Die Ausbeutung, den strengen Chef, den Burnout, die Krankheiten.

Seelen wissen, dass wenn alles einfach und leicht ist, Menschen so oberflächlich werden, dass sie nichts mehr wahrnehmen. Sie leben nur noch im Schein und vegetieren vor sich hin. Atmen und fühlen.

Eine Seele ist nicht an Glück und glücklich sein interessiert, sondern am Wahrnehmen und Erleben all der dualistischen Facetten, die es auf der Erde gibt.

Ein BGE führt deshalb sicher nicht zu einer besseren Welt, sondern ist eine Möglichkeit für eine bewusstere Welt. Das ist bei vielen Unterstützern noch lange nicht im Bewusstsein angekommen, denn Erwartungen, Wünsche, Träume, Hoffnungen – alles Bedingungen – vernebeln das Gefühl.

 

Geld aus dem Nichts.

 

Um das BGE zu finanzieren, müssen Menschen in der Lage sein, Geld aus dem Nichts zu erschaffen. So viel ist Geld ja auch wert. Dieses Recht ist im Moment einzig den Banken vorbehalten, die natürlich auch nur von Menschen geführt werden, aber wer nimmt‘s schon so genau.

Es reicht zu wissen, dass wir es bereits machen, inoffiziell und ab jetzt wird es halt offiziell.

Jeder Mensch wird demnach, monatlich, einen bestimmten Betrag aus dem Nichts erschaffen. Als Sicherheit muss der Mensch dafür nur nachweisen, dass er lebt. Das ist übrigens auch die große bewegende Energie auf der Erde – die Existenz eines Menschen. Sie bewegt, erfindet, gestaltet, baut, handelt, schafft, … Oder haben Sie schon jemals gesehen, dass Geld eine Schubkarre bewegt, eine Mauer errichtet, ein Dach deckt oder das Haus fertigstellt?

Ja, sagen die Schlaumeier und wissen doch als Erste, dass sogar hinter der Erschaffung von Geld nur Menschen stehen.

 

Viele merken bereits, ein bedingungsloses Grundeinkommen erfordert noch viele Jahre der Bewusstseinsarbeit: Die Bedeutung des Geldes loszulassen, die ganzen Bedingungen von bedingungslos zu lösen und das Gefühl, den Menschen und seine Schaffenskraft wahrzunehmen, wären ein klarer, bewusster Anfang.

Oder man stürzt sich direkt drauf und macht die Erfahrung – ganz nach dem genial oberflächlichen Menschen-Motto „No risk, no fun.“. Ich für mich hätte nichts dagegen, es schnell kommen zu sehen, auch wenn ich weiß, dass es viel Anstrengung erzeugen wird und dadurch wahrscheinlich ähnlich schnell wieder verschwindet.

Jedoch weiß im Innersten jeder, den besten Weg gibt es sowieso nicht, sondern immer nur den perfekten. Also ist es scheißegal, wann und wie das bedingungslose Grundeigenkommen kommt. Sicher ist nur ...es kommt.