Meister des Offensichtlichen

Gabriel Josef Gall

Ich bin.

Das bedeutet, mein Sein lässt sich nur erfühlen, nicht beschreiben.

Der folgende Überblick wird Ihren Kopf beruhigen und dadurch den Zugang zu Ihrer Gefühlswelt erleichtern. Dort finden Sie mich. Alles was ich gemacht oder nicht gemacht habe, spielt dabei keine Rolle.

Mein Leben ist eine schöne Reise zur inneren Freude und Ruhe.

 

LeMetreganzweiß

Der Rest war Leben aus Lebendigkeit,

aus dem was ist, weil es so ist. Und in

dem Fluss der Zeit stand still die Gegenwart

und ward nie alt. Sie ist. – Ich bin.

Unterschrift_gold
G. J. Gall

Ich bin in Transsilvanien (Rumänien) geboren, in bescheidenen aber schönen Verhältnissen. Mit der Revolution in meinem Land entschlossen sich meine Eltern nach Deutschland zu ziehen. Die ersten Jahre hier waren hart aber sehr lehrreich.

Früh entschloss ich mich viel zu reisen. So unternahm ich mit 20 eine Weltpilgerreise. Die Erde umrunden in einem Jahr. Mein Zwillingsbruder ging nach Osten und ich nach Westen, um uns dann auf der anderen Seite der Erde zu treffen.Ich bereiste 31 Länder und übte mehr als 20 Berufe aus. Die spannendste Sache war aber die Begegnung mit den unterschiedlichsten Menschen. Sie waren wunderbare Lehrer auf einer nicht immer leichten Reise.

Später lebte ich auf Sizilien, in Paris, in Montreal und unternahm immer wieder lange spannende Reisen.

2007 kehrte ich zurück ins damals noch beschauliche Deutschland und arbeitete sieben Jahre als Lehrer für Physik, Mathe, Geographie, Biologie und Chemie an Gymnasien, Wirtschafts- und Realschulen. Ich hatte sehr viel Freude an der Arbeit mit Schülern und Eltern.

Seit 2014 bin ich freiberuflich als Schriftsteller, Berater und Dozent tätig.

Sein

Leben in Gedichtform

Ich bin –
wie jeder andere,
ein Mensch, der existiert –
der Wahnsinn schräger Sinne,
der Gott, den keiner sieht.
Doch hält dann einer inne
für ‘n Augenblick – zu lang –
fängt neu in naher Ferne
ein altes Leben an.

Ein Aufschrei voller Wärme,
behutsam strenges Wort –
verabschiedet die Kälte
an einen fremden Ort.
Wo ich Kartoffel schälte
als Nahrung für den Krieg
und Waches niederstreckte
bis alles einsam schlief.

Der Hahn, der dreimal krähte,
welch trügerischer Tag,
von Tat zu Tat verlogen –
schlicht menschlicher Verrat.
Begierde wischt den Boden,
denn Peinlichkeit und Scham
verschmierten die Gesellschaft,
die nichts mehr mitbekam.

Doch in der Lücke klafft
ein riesengroßer Spalt
und traute Endlichkeit
verkündet letzten Halt.
Im Atemzug der Zeit,
im zeitlosen Dahin
verrauche ich allein –
die Pfeife – Mensch – Ich bin.

Die Zeit steht still – mit jedem Atemzug​

Leben in Bildern

Monte – warmherziges Italien

Leben in Worten

1. Teil: Br2 Zündfunk 2000

2. Teil: Br2 Zündfunk 2001

... und nochmal Bilder